Gasometer (D)

Das Gasometer in Duisburg, größtest Indoor Tauchbecken Europas, ist definitiv einen Besuch wert. Das Tauchbecken ist 13 Meter tief und wird von den Tauchorganisationen als Freiwasser anerkannt. Mitten im „Pott“ und umgeben von stillgelegten Stahlwerken (und/oder ähnliches), ist allein das Ambiente in dem man untertaucht schon was besonderes.

Gasometer Dusiburg

Das Tauchen an sich ist relatv einfach und somit auch bestens für Anfänger geeignet. Im Gasometer sind mehrere Objekte (Schiff, Minivan, Flugzeug, Schilderwald, Röhrensystem und einiges mehr) versenkt, die fast alle mehr oder weniger von innen und/oder außen ausgeleuchtet sind. Dennoch ist es relativ dunkel und somit ist eine Tauchlampe (muss nicht die stärkste und beste sein) empfohlen.

Bus im Gasometer Duisburg

Die Tauchbasis ist ca. 100 Meter vom Tauchbecken entfernt. Dort checkt man ein, bereitet seine Ausrüstung für die Tauchgänge vor, läd alles auf einen Bollerwagen und zieht diesen zu einem Flaschenzug, mit dem die Ausrüstung zur Tauchplattform transportiert wird. Alles einfach und stressfrei.

Gasometer Duisburg

Fazit: Nach zwei, maximal drei Tauchgängen hat man das gesamte Gasometer mit dessen durchaus interessanten Wracks ausführlich erkundet. Ein weiteres Highlight sind die Taucherglocken unter denen man kurz auftauchen und ein kleines Schwätzchen halten kann. Die Sicht beträgt in der Regel mindestens zehn, maximal 20 Meter. Das Ambiente, die Wracks und anderen Objekte im Gasometer, machen den Tauchspot auch für Fortgeschrittene sehenswert und interessant. Der Preis (Tageskarte 26 Euro, Flaschenfüllung 40 Cent/Liter) ist nicht billig, aber in Ordnung, betrachtet man den Aufwand hinter diesem Projekt.

PhotosBilder vom Gasometer Duisburg

Infos zum Tauchgebiet: Tauchbasis Gasometer Dusiburg

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