Baron Gautsch (HR)

Die „Titanic der Adria“ wie sie vielerorts genannt wird, ist ein echtes Wrack Highlight und absolutes Muss für alle Taucher die für gesunkene Holz- und Stahlteile ein Faible besitzen.

Die Baron Gautsch war ein Passagierschiff der Reederei Österreichischer Lloyd, das von 1908 bis 1914 Passagiere auf der dalmatinischen Eillinie von Triest zu verschiedenen Häfen an der nördlichen Adria-Küste beförderte. Die Baron Gautsch lief am 13. August 1914 vor der Insel Brijuni an der Küste Istriens in ein von der österreichisch-ungarischen Kriegsmarine gelegtes Minenfeld und sank innerhalb weniger Minuten. 147 Menschen starben.

Wikipedia: Baron Gautsch

Weitere historische Informationen liefert diese bei Youtube gefundene Kurzdoku:

Auf jeden Fall… die Gautsch ist ein Mythos und nicht nur wegen ihrer Geschichte ein wahnsinnig interessant zu betauchendes Schiff. An der Westküste von Istrien (Kroatien) gelegen, erreicht man die Baron Gautsch, u.a. von den Orten Vrsar, Rovinj oder Pula aus, gemütlich innerhalb von 70-80 Minuten Bootsfahrt. Fast alle dort ansässigen Tauchbasen haben diesen Tauchplatz im Programm. Fast, weil es nur eine begrenzte Zahl an Lizenzen für Tauchbasen gibt, welche Taucher zu diesem denkmalgeschützten Highlight ausführen dürfen.

Baron Gautsch

Jeweils am Bug und am Heck ist eine Anlegeboje befestigt. Das Schiff liegt gleichmäßig waagrecht auf Grund, steht aufrecht und ist von jeder Seite aus ähnlich zu betauchen. Wenn also eine Strömung sein sollte (welche meist relativ moderat ausfällt), kann man sich für die sinnvollere Seite entscheiden, ansonsten ist es relativ egal wo man den Abstieg plant. Auf ca. 27-28 Meter erreicht man die Oberfläche des ersten Decks, zwischen 30 und 32 Meter befindet sich das zweite. Beide Decks sind durchgängig und relativ einfach ohne Sicherheitsleine betauchbar. Auch ins dritte Deck kann getaucht werden, wobei es ab hier jedoch dunkel wird und mit erweiterten Sicherheitsmaßnahmen und entsprechender Beleuchtung getaucht werden sollte. Die ersten zwei Decks langen aber schon vollkommen aus, bieten eine Menge Spaß und Faszination und man benötigt sicher einige Tauchgänge, um alle Räume und Ecken die das Schiff bietet kennen zulernen.


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